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Robert Maybach, der neue Küchenchef im Pierspeicher Restaurants, nutzt seine internationalen Erfahrungen aus den Küchen Neuseelands, der Schweiz und der Niederlande, um damit unkonventionelle Gerichte zu kreieren, die überraschend anders sind.  

Im Interview erzählt er uns, wo er die Inspiration für seine Speisekarte hernimmt und mit welchen regionalen Zulieferern er besonders gern zusammenarbeitet. 

1. Du bist in deiner Karriere schon ganz schön herumgekommen – Was hat dich an die Schlei und nach Kappeln gebracht? 

Robert Maybach: Ich war lange Zeit nicht in Deutschland und jahrelang in der Welt unterwegs. Nun wurde der Wunsch aber immer größer, wieder zurück nach Deutschland zu kommen. Dass es der Norden sein muss, war klar, weil hier auch meine Familie lebt. Ebenso war die Nähe zum Wasser eine Voraussetzung. Nach Kappeln und zum Pierspeicher kam ich durch einen großen, aber sehr schönen Zufall. Der Kontakt mit Bo und Manon war gleich super sympathisch und das Projekt klang verdammt spannend und herausfordernd.

2. Die Gerichte auf dem Menü des Pierspeicher Restaurants klingen teilweise recht ungewöhnlich – Lauchasche, gepuffte Graupen – woher nimmst du die Inspiration für deine Gerichte?

R.M.: Durch die Eindrücke, Erfahrungen und Erlebnisse, die ich auf all meinen Reisen gesammelt habe. Andere Nationen, andere Küchen, Zubereitungsarten, Zutaten etc. haben mich inspiriert. Ich habe mir aus all diesen Eindrücken das genommen, was zu mir passt und was ich gerne mag und wo ich mich verwirklichen kann.

3. Du setzt auf regionale und saisonale Zutaten. Mit welchen Zulieferern aus der Region arbeitest du zusammen?

R.M.:
 Wir sind gerade erst am Anfang, aber die Region gibt viele tolle Produkte her. So zum Beispiel das Eis von Jahnkes Ziegenkäse, Husumer Rind, Eier von Lass und auch Fisch vom Kutter vor unserer Haustür. Aber wir sind hier noch lange nicht am Ende unserer Vision.

4. Welches Potential siehst du für das Pierspeicher Restaurantant an einem Standort wie Kappeln? 

R.M.: Großes Potential. Kappeln und die Region sind gerade im Wandel. Es gibt mehr und mehr junge Menschen und zeitgemäße/junge Angebote. Ich freue ich mich, dass wir einen Teil dazu beitragen können und glaube, wir sind mit unserem Konzept zur richtigen Zeit am richtigen Ort.
 

5. Deine Küche in drei Worten:

R.M.: Anders, weltoffen, regional 

6. Dein persönliches Lieblingsgericht: 

R.M.: Veganer Blumenkohl. Macht einfach Spaß dieses Gericht zu kochen und ich finde es toll, dass es einfach mal ein etwas „anderes“ veganes Gericht ist, als man es sonst vielleicht kennt. 

 

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